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Aufkl�ng und Haskala in j�discher und nichtj�discher Sicht. Wolfenb�tteler Studien zur Aufkl�ng Band 14.

Aufkl�ng und Haskala in j�discher und nichtj�discher Sicht. Wolfenb�tteler Studien zur Aufkl�ng Band 14. | Libri antichi e moderni | Rotenstreich, Nathan Und Karlfried Gr�Nder (Hrsg.)

Libri antichi e moderni
Rotenstreich, Nathan Und Karlfried Gr�Nder (Hrsg.)
Klostermann, 1990.,
43,00 €
(Berlin, Germania)

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Dettagli

  • Autore
  • Rotenstreich, Nathan Und Karlfried Gr�Nder (Hrsg.)
  • Editori
  • Klostermann, 1990.
  • Formato
  • 200 S., Abb. Broschiert.
  • Soggetto
  • Scholastik, Aufkl�ng, Christentum
  • Sovracoperta
  • False
  • Lingue
  • Tedesco
  • Copia autografata
  • False
  • Prima edizione
  • False

Descrizione

Ein sehr gutes Exemplar. - AMOS FUNKENSTEIN: Das Verh�nis der j�dischen Aufkl�ng zur mittelalterlichen j�dischen Philosophie - KARL-HEINZ ZUR M�LEN: Die von Luther herkommende Komponente der Aufkl�ng in Deutschland - PHILIPP SCH�ER: Die Beurteilung der Aufkl�ng in der katholischen Theologie - GERHARD ALEXANDER: Isachar Falkensohn Behr (1746- 1817) (mit 5 Abbildungen nach S 66) - NORBERT HINSKE: Die tragenden Grundideen der deutschen - Aufkl�ng Versuch einer Typologie - KARLFRIED GR�DER: Aufkl�ng und Surrogate - MICHAEL GRAETZ: Judentum als Religion - Judentum als - Wissenschaft Kontinuit�oder Bruch? - MORDECHAI BREUER: Das Bild der Aufkl�ng bei der deutsch-j�dischen Orthodoxie MOSHE ZIMMERMANN: Aufkl�ng, Emanzipation, Selbstemanzipation - Aus der Diskussion JACOB KATZ, GABRIEL MOTZKIN MORDECHAI BREUER, MICHAEL GRAETZ - RUDOLF VIERHAUS: Aufkl�ng als Emanzipation? NATHAN ROTENSTREICH: Hegel �ber die Aufkl�ng. // Die aufkl�rische Vorstellung vom Mittelalter bestand aus einer Reihe negativer Klischees. Die mittelalterliche Philosophie war vom d�steren Bild des Mittelalters nicht ausgenommen. In den Augen der Aufkl�r war sie nicht minder r�ckschrittlich als die feudalen Institutionen, die kirchliche Inquisition oder die gotische, sprich: barbarische Architektur; war doch die Scholastik der eigentlichen Aufgabe einer Philosophie ausgewichen, der Forderung, kritische F�gkeiten durch wahres Wissen, durch die Beseitigung von Vorurteilen zu gewinnen. Ihre Subtilit�n waren nichts als Wortspielereien: "philosophia philologia facta est", wie es schon bei Gassendi (in Anlehnung an Seneca) hei�. Die j�dische Haskala begriff sich als eine Aufkl�ngsbewegung. Mit den "Aufkl�rn", "philosophes", "illuministi" stimmten viele ihrer Grundhaltungen �berein. Ihr Verh�nis zur philosophischen Tradition des j�dischen Mittelalters war allerdings von Grund auf positiver; dergestalt, da�man ohne �ertreibung die Anf�e der Aufkl�ng an der erneuten Zuwendung zur mittelalterlichen j�dischen Religionsphilosophie ablesen kann. Der Gegensatz zur europ�chen Aufkl�ng ist augenf�ig und bedarf der Erkl�ng. Dieser Gegensatz entstand jedoch ebenfalls, so m�chte ich argumentieren, aus einer gemeinsamen Grundlage. Sowohl die Anlehnung an den mittelalterlichen Rationalismus im einen Lager als auch seine Ableh-nung im anderen Lager sind Folgen eines und desselben Grundzuges der Aufkl�ng, Folgen ihrer gesellschaftserzieherischen Bestrebungen. �erall schickten sich Aufkl�r an, den Menschen und die Gesellschaft durch wahres Wissen umzuerziehen. Die mittelalterliche Philosophie - oder Wissenschaft - war esoterisch im objektiven wie im subjektiven Sinne. Unter den wenigen Schriftkundigen widmeten sich wiederum nur wenige der Theorie�berlieferung oder Theoriebildung. Die Schriftkundigen entwickelten ein �beraus starkes Elitebewu�sein. Der "vulgus" schien ihnen f�r alle Ewigkeit zur Unwissenheit verdammt. Es ist die Aufgabe des "Volkes", so hei� es bei Maimonides, f�r den Unterhalt des Philosophen zu sorgen, nicht aber die Aufgabe des Philosophen, das Volk auf sein Niveau zu heben. (S. 13)

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