( 4 B�DE ) Die Aktion. Hrsg. von Franz Pfemfert. Mit Einf�hrung und Kommentar von Paul Raabe. 1. Jahrgang 1911 / 2. Jahrgang 1912 / 3. Jahrgang 1913 und 4. Jahrgang 1914. Zeitschrift f�r freiheitliche Politik und Literatur.
( 4 B�DE ) Die Aktion. Hrsg. von Franz Pfemfert. Mit Einf�hrung und Kommentar von Paul Raabe. 1. Jahrgang 1911 / 2. Jahrgang 1912 / 3. Jahrgang 1913 und 4. Jahrgang 1914. Zeitschrift f�r freiheitliche Politik und Literatur. | Libri antichi e moderni | Pfemfert, Franz (Hrsg.), Paul Raabe Und Ren�Chickele (U.V.A.)
( 4 B�DE ) Die Aktion. Hrsg. von Franz Pfemfert. Mit Einf�hrung und Kommentar von Paul Raabe. 1. Jahrgang 1911 / 2. Jahrgang 1912 / 3. Jahrgang 1913 und 4. Jahrgang 1914. Zeitschrift f�r freiheitliche Politik und Literatur.
( 4 B�DE ) Die Aktion. Hrsg. von Franz Pfemfert. Mit Einf�hrung und Kommentar von Paul Raabe. 1. Jahrgang 1911 / 2. Jahrgang 1912 / 3. Jahrgang 1913 und 4. Jahrgang 1914. Zeitschrift f�r freiheitliche Politik und Literatur. | Libri antichi e moderni | Pfemfert, Franz (Hrsg.), Paul Raabe Und Ren�Chickele (U.V.A.)
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Dettagli
- Autore
- Pfemfert, Franz (Hrsg.), Paul Raabe Und Ren�Chickele (U.V.A.)
- Editori
- Wissenschaftliche Buchgesellschaft Darmstadt, 1961.
- Formato
- 4 B�DE / 1432; 950; 1660 u. 1212 S. (jew. doppelspaltig); 30 cm. 4 goldgepr. Orig.-Leinenb�e.
- Soggetto
- Zeitschrift "Die Aktion", 4 B�e, Deutschland, Literatur, Kulturgeschichte, Politik, Zeitgeschichte 1914 - 1918, Geschichte, Kultur, Kunst, Publizistik
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Gute Exemplare; stw. geringf�gige Lager- u. Gebrauchsspuren; stw. sehr wenige Bleistift-Anstreichungen; Exlibris Karl L. Schneider auf Vors�en. // 4 B�DE. - Faksimile / Nachdruck stw. in Frakturschrift. - INHALT : Einf�hrung ----- Die Aktion. Geschichte einer Zeitschrift. ----- Zeugnisse ----- Die Aktions-Arbeit. Echo und Kritik in zeitgen�ssischen Dokumenten. ----- Verzeichnisse ----- Verzeichnis der Mitarbeiter und der Beitr� in den Jahrg�en 1911 bis 1914. ----- Verzeichnis der Rezensionen und behandelten Pers�nlichkeiten in den Jahrg�en 1911 bis 1914. ----- Der Verlag Die Aktion. Veranstaltungen und Ver�ffentlichungen. ----- Nachwort. ----- Anschlie�nd Nachdruck des Jahrgangs 1911 ----- Nachdruck des Jahrgangs 1912 ----- Nachdruck des Jahrgangs 1913 ------ Nachdruck des Jahrgangs 1914. // Die Aktion war eine von Franz Pfemfert von 1911 bis 1932 herausgegebene literarische und politische Zeitschrift, die dem Expressionismus zum Durchbruch verhalf und f�r eine undogmatische linke Politik stand. Anfangs erschien Die Aktion w�chentlich, ab 1919 vierzehnt�ich, ab 1926 nur noch unregelm�g. Schon am 20. Februar 1911 erschien die erste Nummer der Aktion mit dem Untertitel "Zeitschrift f�r freiheitliche Politik und Literatur", der 1912 in "Wochenschrift f�r Politik, Literatur und Kunst" abge�ert wurde. Durch den Kontakt zu Hiller und dessen Freunden im Neuen Club, die unter der Bezeichnung Neopathetisches Cabaret Leseabende mit expressionistischen K�nstlern organisierten, wurde Die Aktion rasch zum f�hrenden Organ der neuen Richtung. Da es Pfemfert gelang, viele Autoren schnell bekannt zu machen und auch Verbindungen zu Verlegern wie Ernst Rowohlt und Samuel Fischer herzustellen, hatte er, obwohl er keine Honorare bezahlte, doch immer ausreichend Beitr� von hoher Qualit� Ab 1913 erschienen mehrere Sonderhefte, die nur Lyrik enthielten, darunter eine Nummer, die er ausschlie�ich dem Werk des im Januar 1912 jung verstorbenen Georg Heym widmete. Ab 1914 nahm der Anteil der grafischen Arbeiten zu, wobei besonders ausdrucksstarke Holzschnitte das Erscheinungsbild der Zeitschrift pr�en. In der ersten Nummer umriss Pfemfert das Ziel der Aktion wie folgt: "Die Aktion tritt, ohne sich auf den Boden einer bestimmten politischen Partei zu stellen, f�r die Idee der Gro�n Deutschen Linken ein. Die Aktion will den imposanten Gedanken einer �Organisierung der Intelligenz' f�rdern und dem lange verp�nten Wort �Kulturkampf' [�] wieder zu seinem alten Glanze verhelfen. In den Dingen der Kunst und Literatur sucht Die Aktion ein Gegengewicht zu bilden zu der traurigen Gewohnheit der pseudoliberalen Presse, neuere Regungen lediglich vom Gesch�sstandpunkt aus zu bewerten, also sie totzuschweigen." � (wiki) // . Im ersten Jahrgang der "Aktion" weisen die eingestreuten Verse auf kommende M�glichkeiten hin. Es war erst ein Anfang. Man sieht den Boden, auf dem das Neue entstehen konnte: die Verbindungslinien f�hren zur Berliner Boheme im ersten Jahrzehnt des Jahrhunderts, die Lyrik Liliencrons und Dehmels wirken fort, die Lebensanschauungen einer emanzipierten Gesellschaft deuten auf das ausgehende 19. Jahrhundert zur�ck. Es will scheinen, als habe diese Wochenschrift kein unbedingtes Profil. Schon die triste Typographie verlockte nicht, Neues zu vermuten. Doch die Zeitschrift hatte von Anfang an ein Programm. Sie wollte das "Organ des ehrlichen Radikalismus" sein. "Bei vollkommener Unabh�igkeit von Rechts oder von Links ist ,Die Aktion' eine Trib�ne, von der aus jede Pers�nlichkeit, die Sagenswertes zu sagen hat, ungehindert sprechen kann." Auf dem Gebiete der Literatur und Kunst wollte die Zeitschrift junge Autoren zu Worte kommen lassen, denn sie sollte ein Gegengewicht werden "zu der traurigen Gewohnheit der pseudoliterarischen Presse, neuere Regungen lediglich vom Gesch�sstandpunkt aus zu bewerten, also sie totzuschweigen". Die "freiheitliche Politik" stand im Vordergrund. Pfemferts Kampf gegen Bethmann-Hollwegs Politik, gegen das Parteienwesen, gegen soziales Elend wurden unterst�tzt durch oft langatmige Aufs�e Otto Corbachs, eines damals viel gelesenen Kommentators, durch polemische Artikel des querk�pfigen P�gogen Ludwig Gurlitt, durch sozialkritische Beitr� von Grete Meisel-Hess, durch andere juristische, national�konomische und politische Aufs�e teils obskurer Mitarbeiter. Sachliche Berichte und heftige Angriffe, hymnische W�rdigung und scharfe Kritik bestimmen den anderen Schwerpunkt des ersten Aktions-Jahrgangs: die "Literaturpolitik", wie Kurt Hiller einen Aufsatz �berschrieb. Bew�te Publizisten wie Heinrich Ilgenstein und Max Jungnickel lieferten Aufs�e. Die J�ngeren schirieben einen frischeren Stil: Kurt Hiller, Anselm Ruest, Rudolf Kurtz, Heinrich Eduard Jacob, Rudolf Kayser und andere. Auch Erich M�hsam und Franz Pfemfert beteiligten sich an der Literaturkritik. Man besprach Berliner Theaterauff�hrungen, Vorleseabende, neue B�cher, brachte W�rdigungen �ber Heinrich Mann, Rilke und huldigte Alfred Kerr. Das alles unterscheidet die "Aktion" wenig von anderen bew�ten Zeitschriften, etwa der "Neuen Rundschau", dem "M�" oder der "Deutschen Rundschau". Anders ist der Eindruck der Dichtung selbst. Gewi� auch hier findet man impressionistische Lyriker: Artur Silbergleit, Leo Sternberg, andere werden der jungen Generation zu Leitbildern: Wedekind, Lautensack, Scheerbart, Peter Hille. Die Berliner Boheme ist beteiligt: Paul Albrecht, Franz Vallentin, Siegmund Kalischer, Erich M�hsam, Else Lasker-Sch�ler. Aber es sind die Jungen, die interessieren: Georg Heym, Ernst Blass, Arthur Drey, Jakob van Hoddis, Kurt Hiller, Robert Jentzsch, Simon Ghuttmann, Arthur Kronfeld und viele andere. Ihre Gedichte sind das Programm der neuen Lyrik. Der �ere Ferdinand Harde-kopf schlie� sich, an, S. Friedl�er-Mynona ver�ffentlicht seine ersten Grotesken, aus Nei� schickt Max Herrmann Beitr�. Das junge Genie, mehr der Boheme als dem Kreis des Neuen Clubs zugeh�rig, war Victor Hadwiger, der Prager Dichter, der im Oktober 1911 starb, der erste Verlust, der die "Aktion" traf. Mit Georg Heyms Tod im Januar 1912 ging, m�chte man sagen, schon eine erste Periode in der neuen literarischen Bewegung zu Ende. � (Band 1 / S. 11)