Vier Novellen. Neue Folge der Chronik vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Mit 12 Originallithographien von Michel Fingesten.
Vier Novellen. Neue Folge der Chronik vom Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts. Mit 12 Originallithographien von Michel Fingesten.
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Dettagli
- Autore
- Sternheim, Carl Und Michl Fingesten
- Editori
- Verlag heinrich Hochstim, Berlin, 1928.
- Formato
- 125 Seiten; Illustrationen; 22,5 cm; fadengeh. Orig.-Pappband.
- Soggetto
- deutsche Literatur, Bildende Kunst, Lithographie, Novelle
- Sovracoperta
- False
- Lingue
- Tedesco
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Gutes Ex.; Einband etwas nachgedunkelt u. R�cken m. kl. Einri� - INHALT / Kapitel: Vanderbilt. Eine Erz�ung; Die Poularde. Eine Erz�ung; Posinsky. Eine Erz�ung und: Der Anschlu� Eine Erz�ung. - William Adolf Carl Sternheim (kurz auch Karl oder Carl Sternheim; * 1. April 1878 in Leipzig; � 3. November 1942 in Br�ssel) war ein deutscher Dramatiker und Autor von Erz�ungen und Gedichten. In seinen Werken griff er besonders die Moralvorstellungen des B�rgertums der Wilhelminischen Zeit an. . (wiki) // . Tadellos war auch daheim stets etwas an ihrer Kleidung. Sa�man bei Tisch in Kleiderbruchst�cken sich zwar gegen�ber, war an der Krawatte, einem Stiefel doch schon zu sehen, was sp�r w�rde. Der Frau Frisur, des Mannes bl�tenwei�r Scheitel im schwarzen Haar gaben �ber Schlafrocktr�mmern Haltung, und auch der N�l Glanz lie�keinen Zweifel am Ende aufkommen. Stets waren Gesten gro� Mit W�rde gab man die fast kahle Sch�ssel, go�schwungvoll Wasser ins Glas und l�elte fein. Oft sch�ttelte man die Hand noch auf besondere Art, da�Armband und Manschette klirrte. Stand eine Flasche Wein zu trinken, hob man den Kelch zeremoniell, und hinter seidener Wimper und Monokel blinkte erlesen der Blick. Als Apotheose und gro�n Schlu�uftritt dachte man noch das Geringste. Hohe Namen aus allen Kulturen waren immer zur Hand. Chateaubriand und La Rochefoucauld wimmelten in die schlichtesten Silben, und des Einemarkromans Verfasser wurde mit Swift und Stendhal verglichen. Gef�hlen ersetzte man, was an Innigkeit ihnen abging, durch m�rderisches Pathos. Konnten f�r eine Sache sie sich so schnell wie ein wirklich Ergriffener nicht begeistern, dr�ten sie eine Tr� in den Blick oder dr�ckten Umstehenden die Hand. � (S. 4)