Briefe an den Geh. Rat Joh. Caspar v. Lippert in den Jahren 1758-1800. Ein Beitrag zur Geistes- und Kulturgeschichte Bayerns in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
Briefe an den Geh. Rat Joh. Caspar v. Lippert in den Jahren 1758-1800. Ein Beitrag zur Geistes- und Kulturgeschichte Bayerns in der 2. Hälfte des 18. Jahrhunderts.
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Dettagli
- Anno di pubblicazione
- 1972
- Luogo di stampa
- Mchn., Verlag des Historischen Vereins
- Autore
- Bayern. - Messerer, Richard
- Editori
- von Oberbayern (Stadtarchiv München)
- Soggetto
- Orts- und Landeskunde, Geschichte Deutschland: Ausgaben 1945-1990-
- Descrizione
- broschiert/Taschenbuch
- Lingue
- Inglese
- Legatura
- Brossura
Descrizione
Gr.-8°. 4 Bll., Portr., 803 SS., 1 Bl., 6 Taf. mit 24 Portr., 1 Bl. Orig.-Kart. Oberbayerisches Archiv. Hrsg. vom Historischen Verein von Oberbayern, Bd. 96. - Lippert, geb. 1729 in Furth im Bayerischen Wald, 1750 stud. jur., 1755 Dr. jur., 1758 ord. Professor, 1761 Rector magnificus in Ingolstadt und Mitglied der Bayer. Akademie der Wissenschaften, 1762 kurfürstl. Revisionsrat in München, 1768 Direktor der histor. Klasse der Akademie, Hofbibliothekar, Büchercensurrat, 1775 geadelt, 1791 Oberlandesregierungsrat, 1792 Geh. Referendär in geistlichen Sachen, Wirkl. Geh. Rat und Curator des Schulwesens in Bayern, 1797 geh. Cabinettssekretär. L. diente unter den Kurfürsten Max III Jos. (1745-77) und Karl Theodor (1777-99). Bald nach Karl Theodors Tod und dem Antritt der neuen Regierung 1799 wurde er aller seiner Stellen enthoben. Er starb am 10. April 1800 in München. (vgl. Einleitung, S. 1) - "Was die Briefe an Lippert so interessant und anziehend macht, sind die vielen Persönlichkeiten, die sie schreiben oder in ihnen vorkommen. Eine Welt schreibt an Lippert: leitende Staatsmänner - wie Kreittmayr, Ickstatt, Lori -, berühmte Dichter und Schriftsteller - wie Klopstock, Gottsched, Lavater -, gelehrte Theologen - wie Amort, Sailer, Stattler - , Naturforscher und Ärzte - wie Schrank, Kenedy, Leveling -, Künstler - wie Dorner, Boos, Winck, Schega -, Buchhändler und Verleger - wie Strobl. Lentner, Lindauer, Fontaine -, Historiker - wie Töpsl, Zirngibl, Mederer u. a. Die ganze Fülle der zeitgenössischen Fragen, Probleme und Bewegungen: Illuminatismus und Jesuitismus, Aufklärung und Reaktion, religiöse Fragen, Professorenstreitigkeiten, Intrigen und Anfeindungen und nicht zuletzt die Krise der Kunst an der Wende vom Rokoko zum Zopfstil wird in diesen Briefen ausgebreitet und erörtert. So entsteht ein buntes, eindrucksvolles und fesselndes Bild vom Ende des 18. Jahrhunderts in Altbayern." (Einleitung, S. 5 f.). - Einbd. tls.gering gebräunt. Rücken mit h. Bandnummer. Sonst gutes Exemplar. Politik, Staat, Kirche, Bildungswesen, Kunst 18. Jahrhundert, Süddeutschland, Bayern, Zeitdokumente | Bücher Deutsch