August Sander "In der Photographie gibt es keine ungekl�en Schatten". [TEXT KYRILLISCH] Eine Ausstellung des August-Sander-Archives, Stiftung City-Treff, K�ln. Zsgest. von Gerd Sander.
August Sander "In der Photographie gibt es keine ungekl�en Schatten". [TEXT KYRILLISCH] Eine Ausstellung des August-Sander-Archives, Stiftung City-Treff, K�ln. Zsgest. von Gerd Sander.
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Dettagli
- Autore
- Sander, August
- Editori
- Berlin: Ars Nicolai, 1994.
- Formato
- VII, 269 S., Originalbroschur.
- Soggetto
- Sander, August
- Sovracoperta
- False
- Copia autografata
- False
- Prima edizione
- False
Descrizione
Einband leicht berieben. - Auch wenn die Landschaften und St�ebilder August Sanders in den letzten Jahren eine verst�te, ihnen zweifellos geb�hrende Aufmerksamkeit erfahren haben, dann bleibt doch der gesellschaftlich bestimmte und beruflich charakterisierte Mensch das eigentliche Thema seiner Kunst. Ann�rnd einhundertf�nfzig solcher Rollen- oder Berufsportraits versammelt daher diese Ausstellung, Bilder von Menschen, die uns, bei aller Faszination, in mancher Hinsicht fremd geworden sind. Zum einen mag dies daran liegen, da�das Gesellschaftsbild, das August Sander in seinen Arbeiten entwirft, heute, Mitte der neunziger Jahre, �berholt erscheint, zum anderen aber hat sich, nach einem Dreivierteljahrhundert, auch unser Menschenbild gewandelt. Der selbstbewu�e, in der festen sozialen Rolle der Portraitierten begr�ndete Blick dieser Bauern, Handwerker, Intellektuellen ist uns fragw�rdig geworden angesichts der permanenten Bedrohung des Menschen, die sich in den Bildmedien unserer Tage nur allzu deutlich spiegelt. Dokumentiert sich diese Gef�dung in den Schreckensbildern der Massenmedien, so nicht minder in der aktuellen Photokunst, die die Autonomie und Integrit�des Subjekts, die letztlich die inhaltliche Begr�ndung der Gattung Portrait darstellt, einer strengen Revision unterzieht. Dies geht so weit, da�K�nstler speziell der j�ngeren Photographengeneration das menschliche Abbild in seine Fragmente aufl�sen, in Bruchst�cke, die sich zu keiner Ganzheit mehr zusammenf�gen lassen. Was bleibt, sind r�elhafte Details, wie jene Finger- und Fu��l, die Patrick Tosani photographiert, oder jene bizarren K�rper-Fragment-Collagen Hannah Villigers, um nur einige, willk�rlich ausgew�te Beispiele anzuf�hren. Sie belegen gleichwohl die These, da�das "Bildnis aus dem Zentrum der k�nstlerischen Arbeit verschwunden ist", da�der Mensch auch in der Photographie nicht mehr ungebrochen repr�ntiert und als ungef�det dargestellt werden kann.
Lingue: ru